Harte Einschnitte bei der Sanierung 

Butlers muss knapp 100 Mitarbeiter entlassen 

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Butlers plant im Zuge seines Sparprogramms harte Einschnitte bei seiner Sanierung. 

Köln - Die in Turbulenzen geratene Einrichtungskette Butlers soll mit einem harten Sparprogramm und Filialschließungen saniert werden.

„Insgesamt 19 unrentable Filialen müssen schließen“, zitierte die „Wirtschaftswoche“ den Butlers-Insolvenzverwalter Jörg Bornheimer. Betroffen seien etwas über 100 der aktuell noch knapp 900 Mitarbeiter.

Die 1999 gegründete Einrichtungskette hatte Ende Januar Insolvenzantrag gestellt. Ziel des Schrittes sei die Erhaltung und nachhaltige Sanierung der Filialkette, betonte Bornheimer schon damals. „Wir haben mit Vermietern, Lieferanten und Logistikdienstleistern verhandelt und die Konditionen verbessert“, zog der Insolvenzverwalter nun eine positive Zwischenbilanz. Dennoch komme man an Einschnitten beim Personal nicht vorbei.

Möbelbereich soll deutlich zurückgefahren werden 

Künftig will Butlers sein Angebot wieder verstärkt auf klassische Wohnaccessoires, auf Geschirr und Geschenkartikel konzentrieren und den zuletzt stark ausgebauten Möbelbereich wieder deutlich zurückfahren. Das Unternehmen betrieb allein in Deutschland zuletzt 94 Filialen, Weitere Geschäfte gibt es in Österreich, Großbritannien und der Schweiz.

dpa

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