Buchhändler Weltbild plant rund 60 neue Filialen

+
Inzwischen gehört Weltbild mehrheitlich zur Düsseldorfer Droege Group. Foto: Jens Büttner

Augsburg (dpa) - Rund zwei Jahre nach der Insolvenz plant der Buchhändler Weltbild 60 neue Filialen.

Mittelfristig soll das Filialnetz von derzeit 140 Geschäften auf 200 Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz wachsen, teilte das Augsburger Unternehmen am Mittwoch mit. In Kürze würden in Düsseldorf, Bamberg und Melle (Niedersachen) neue Geschäfte eröffnet.

Nach der Insolvenz Anfang 2014 hatte der im Online- und stationären Handel aktive Medienhändler, der früher der katholischen Kirche gehörte, zahlreiche Läden geschlossen oder verkauft. Einst gab es weit mehr als 200 Filialen, zuletzt wurden vor etwa einem Jahr rund 70 Läden an einen Investor verkauft, der nach einem halben Jahr dann allerdings selbst Insolvenz anmelden musste.

Inzwischen gehört Weltbild mehrheitlich zur Düsseldorfer Droege Group. "Das Unternehmen hat sich auf einem gesunden Kern stabilisiert", erklärten die Geschäftsführer Patrick Hofmann und Sikko Böhm. Nach einem guten Weihnachtsgeschäft bewegten sich die Umsätze 2016 über Vorjahresniveau. Genaue Zahlen nannte Weltbild aber nicht.

Mitteilung

Das könnte Sie auch interessieren

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Der Freimarkt am Donnerstag

Der Freimarkt am Donnerstag

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare