Bsirske will höhere Steuern für höhere Löhne

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ver.di-Chef Frank Bsirske

Köln - Vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes hat der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn verteidigt.

Die finanziellen Probleme vieler Kommunen seinen nicht über die Einkommensentwicklung der Beschäftigten lösbar, sagte Bsirske dem Deutschlandfunk am Montag. Der Bund habe den Gemeinden mehr Aufgaben übertragen, aber nicht mehr Geld gegeben. Bsirske forderte eine höhere Besteuerung von Gutverdienern und Erbschaften, um höhere Löhne zahlen zu können.

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Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen hatten die Forderung von ver.di als überzogen zurückgewiesen und kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft organisierte daraufhin in der vergangenen Woche eine Warnstreikwelle. Die Tarifgespräche für den öffentlichen Dienst gehen (heute 13.00 Uhr) in Potsdam in die zweite Verhandlungsrunde.

dapd

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