Bis 2025

Alle EU-Länder sollen den Euro bekommen

+
Der Euro wurde am 1. Januar 2002 auch in Deutschland als Bargeld eingeführt.

Der Langzeitplan der Europäischen Kommission sieht vor, dass die Eurozone ausgeweitet wird. Die Kommission ist sich allerdings nicht in allen Punkten einig.

Brüssel - Die Europäische Kommission plädiert dafür, dass bis 2025 alle EU-Länder den Euro einführen. Zwar könne und werde man kein Land zwingen, die Gemeinschaftswährung einzuführen, sagte Finanzkommissar Pierre Moscovici am Dienstag in Brüssel. „Aber wir werden versuchen, einen Rahmen zu schaffen, so dass es ein Angebot ist, das man nicht ablehnen kann.“

Details will die Kommission am 31. Mai in einem Reformpapier zur Wirtschafts- und Währungsunion vorstellen. Moscovici sagte, ein Problem derzeit sei, dass die Eurozone nicht zur Angleichung der Wirtschaftsleistung führe. Der Franzose sprach sich klar gegen eine „Transferunion“ aus, wie Deutschland sie fürchtet, also zum Beispiel eine Vergemeinschaftung der Schulden. Doch sei ein „Jeder für sich“ auch nicht richtig. Die Kommission werde einen „dritten Weg“ vorschlagen. Was genau darunter zu verstehen ist, blieb offen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Türkische Opposition fürchtet weiter Repressionen

Türkische Opposition fürchtet weiter Repressionen

Nur Platz zwei nach Werth-Desaster beim CHIO

Nur Platz zwei nach Werth-Desaster beim CHIO

Das sind die acht schönsten Strände am Gardasee

Das sind die acht schönsten Strände am Gardasee

Das Werder-Donnerstagstraining

Das Werder-Donnerstagstraining

Meistgelesene Artikel

Neuerung an der Kasse: Das wird viele Lidl-Kunden freuen

Neuerung an der Kasse: Das wird viele Lidl-Kunden freuen

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Ikea-Kunden aufgepasst: Möbel-Riese verschärft das Rückgaberecht

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Zuckerberg: Darum werden Beiträge von Holocaust-Leugnern auf Facebook nicht entfernt

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Diesel-Skandal: Jetzt besteht auch Verdacht gegen Opel

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.