Brüssel plant Defizitverfahren gegen Finnland

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Finnische Euromünze: Brüssel prognostiziert für Finnland ein Haushaltsdefizit von 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr. Die Maastrichter Defizitgrenze liegt bei 3 Prozent. Foto: Arno Burgi

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission will im Rahmen ihrer Budgetüberwachung ein Defizitverfahren gegen Finnland einleiten.

Helsinki breche die Defizitgrenze des Euro-Stabilitätspaktes. Das teilte die Behörde in Brüssel bei der jährlichen Vorlage ihrer wirtschaftspolitischen Empfehlungen an die Mitgliedstaaten mit.

Brüssel prognostiziert für Finnland ein Haushaltsdefizit von 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr und im kommenden Jahr von 3,2 Prozent. Die Maastrichter Defizitgrenze liegt bei 3 Prozent.

Malta und das nicht zur Eurozone gehörende Polen hingegen entlässt die Kommission wegen guter Führung aus den Defizitverfahren. Defizitsünder Frankreich, das bereits zwei zusätzliche Jahre bis 2017 bekommen hatte, muss bis zum 10. Juni Sparschritte auf den Weg bringen. Großbritannien soll wie Frankreich zwei Extra-Jahre zum Sparen erhalten. Strafen drohen Großbritannien aber nicht, weil es nicht der Eurozone angehört.

Fragen und Antworten der EU-Kommissen zu den länderspezif. Empfehlungen

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