Nachfrage von E-Mobilität

Bosch steckt 100 Millionen Euro in weiteres Werk in China

+
Das Logo des Technikkonzerns Bosch ist vor der Konzernzentrale in Gerlingen zu sehen. Foto: Inga Kjer/Illustration

Stuttgart/Nanjing (dpa) - Bosch baut seine Kapazitäten in China aus und reagiert so auf eine wachsende Nachfrage in Sachen E-Mobilität.

Das Unternehmen baut für rund 100 Millionen Euro in Nanjing ein neues Werk für Bremskraftverstärker, die besonders für Elektro- und Hybridfahrzeuge konzipiert sind. 2019 solle die Produktion anlaufen, teilte Bosch am Dienstag mit.

"China ist der größte Automobilmarkt der Welt", betonte Geschäftsführer Dirk Hoheisel. Mit dem neuen Werk könnten dort auf den lokalen Markt zugeschnittene Produkte angeboten werden.

Der Bremskraftverstärker namens iBooster dient auch dazu, die Bremsenergie wieder in Strom umzuwandeln und damit die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Bosch hat nach eigenen Angaben bereits 36 Fertigungsstandorte in China, davon 21 im Bereich Mobilität. Der iBooster wird bisher nur in Blaichach im Allgäu produziert.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Das Honor View 20 im Test

Das Honor View 20 im Test

Fotostrecke: Mützen-Alarm beim Werder-Training am Dienstag

Fotostrecke: Mützen-Alarm beim Werder-Training am Dienstag

Merkel und Macron beschwören Einheit Europas

Merkel und Macron beschwören Einheit Europas

"Resident Evil 2" im Test

"Resident Evil 2" im Test

Meistgelesene Artikel

Kaufland: Revolution bei Obst und Gemüse - das sollten Verbraucher jetzt wissen

Kaufland: Revolution bei Obst und Gemüse - das sollten Verbraucher jetzt wissen

Fiese Abzocke: Darum sind diese Chipsletten von Lorenz ein Reinfall

Fiese Abzocke: Darum sind diese Chipsletten von Lorenz ein Reinfall

Rückruf ausgeweitet: Hersteller ruft Produkt zurück, das viele in der Küche haben

Rückruf ausgeweitet: Hersteller ruft Produkt zurück, das viele in der Küche haben

Rückruf einer Mundspülung: Anwendung kann schlimme Folgen haben

Rückruf einer Mundspülung: Anwendung kann schlimme Folgen haben

Kommentare