Rückkehr aufs Parkett

Hotelkette Hilton erwartet Milliarden-Börsengang

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Das Hilton Hotel auf der Sixth Avenue in New York.

New York - Die Hotelkette Hilton will mit ihrem Börsengang bis zu 2,7 Milliarden US-Dollar einstreichen. Eigentümer Blackstone will mit dem Erlös seinen Ausstieg vorbereiten.

Die Hotelkette Hilton will mit ihrem Börsengang Milliarden einstreichen. Geplant sei der Verkauf von bis zu 130 Millionen Aktien zum Preis von je 18 bis 21 Dollar, teilte die Kette, die im Besitz des US-Finanzinvestors Blackstone ist, am Montag mit. Bestenfalls könnte der Konzern bei seinem Börsendebüt 2,7 Milliarden US-Dollar (2 Mrd Euro) erzielen. Insgesamt würden dann rund 13 Prozent der Hotelgruppe an den Markt gebracht. Es wäre der größte Börsengang einer Hotelkette überhaupt und der drittgrößte in den USA in diesem Jahr. Mit dem Geld will Hilton einen Teil seiner Schulden zurückzahlen.

Blackstone will den Börsengang zu einem ersten Ausstieg nutzen und wird im günstigsten Fall für den Großaktionär rund die Hälfte des Erlöses bekommen. Der US-Finanzinvestor hatte Hilton 2007 kurz vor dem Platzen der Immobilienblase in den USA und dem Ausbruch der Finanzkrise für den Rekordpreis von damals 26 Milliarden Dollar gekauft. Mit dem Börsengang will Blackstone nun die Erholung an den Immobilienmärkten und Börsen ausnutzen.

Zu dem 1919 von Conrad Hilton gegründeten Konzern gehören heute nach eigenen Angaben 4000 Hotels mit 650 000 Zimmern in 90 Ländern. Insgesamt zehn Hotelmarken sind unter dem Dach vereint: Luxusherbergen wie das Waldorf Astoria genauso wie Unterkünfte für Geschäftsreisende mit der Marke DoubleTree bis hin zu günstigen Bleiben wie Hampton. 2012 machte Hilton 9,3 Milliarden Dollar Umsatz und 352 Millionen Dollar Gewinn.

dpa

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