In der Medikamentenproduktion

Boehringer will knapp 900 Stellen abbauen

+
Firmensitz in Ingelheim. Foto: Andreas Arnold/Archiv

Ingelheim (dpa) - Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will in den kommenden Jahren knapp 900 Stellen in der Medikamentenproduktion abbauen.

Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte am Freitag entsprechende Informationen der "Allgemeinen Zeitung" aus Mainz. Einfachere Produkte sollten künftig im Ausland produziert werden, sagte Sprecherin Heidrun Thoma. Betroffen von dem Stellenabbau sind vor allem der Firmensitz in Ingelheim und zu einem geringeren Teil die Standorte Biberach und Dortmund.

"Die Zahl ist nicht in Stein gemeißelt, es werden eher weniger abgebaut", sagte Thoma. Derzeit befinde man sich noch im Prozess. Dieser solle sozialverträglich erfolgen.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 47 500 Mitarbeiter, davon etwa 8500 in Ingelheim. Schon im Frühjahr hatte das Unternehmen erklärt, sich auf das forschungsintensive Geschäft mit Medikamenten zu fokussieren und dabei auf das Geschäft mit frei verkäuflichen Medikamenten und Generika zu verzichten. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 14,8 Milliarden Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Diese sieben Promis erlitten einen Schlaganfall

Diese sieben Promis erlitten einen Schlaganfall

Alleskönner-Alu oder Edel-Carbon: Rahmen für Radler

Alleskönner-Alu oder Edel-Carbon: Rahmen für Radler

Bilder: Freiburg gewinnen Hinspiel gegen Domzale

Bilder: Freiburg gewinnen Hinspiel gegen Domzale

Droht Venezuela eine Diktatur?

Droht Venezuela eine Diktatur?

Meistgelesene Artikel

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Urlaub in der Türkei: Wem das Ausbleiben der Deutschen schadet

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Vorsicht, Salmonellengefahr! Lidl und Rewe rufen Produkte zurück

Revolution an der Aldi-Kasse - Kunden müssen sich umstellen

Revolution an der Aldi-Kasse - Kunden müssen sich umstellen

VW zu Kartellverdacht: Austausch zwischen Autobauern „üblich“

VW zu Kartellverdacht: Austausch zwischen Autobauern „üblich“

Kommentare