Opel: Betriebsrat warnt vor Kahlschlag

Bochum - Für Wachstum, gegen Werksschließungen: Der Betriebsrat des Bochumer Opel-Werkes macht sich dafür stark, dass es bei dem Autobauer nicht zu einer "Kahlschlagpolitik" kommt.

Nach dem Führungswechsel an der Opel-Spitze macht sich der Betriebsrat des Bochumer Werks für eine “Öffnung der außereuropäischen Märkte“ stark. Entscheidend für die Beschäftigten des Autoherstellers sei nun, “dass der dringend notwendige Wachstumskurs umgesetzt“ werde und “keine Kahlschlagpolitik“ erfolge, erklärte der Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel am Freitag.

Eine neuerliche Diskussion über Werkschließungen würde “Belegschaften und Autokunden weiter verunsichern“, sagte Einenkel. Der Opel-Absatz in Deutschland war zuletzt dramatisch eingebrochen, allein im Juni um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nun gehe es darum, “dass bestehende Zusagen und Verträge eingehalten werden“, forderte Einenkel.

Der mit dem Ex-Vorstandsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke verhandelte Sanierungsplan sah eine Beschäftigungsgarantie für die bundesweit rund 20.800 Opel-Beschäftigten bis 2016 vor.

dapd

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