BMW will mehr im Ausland produzieren

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BMW will mehr im Ausland produzieren.

München - Der Münchner Autobauer BMW will in Zukunft mehr Fahrzeuge im Ausland produzieren, um vom Absatzboom in Asien zu profitieren. Arbeitsplätze im Inland sollen aber nicht gefährdet sein.

Bei dem Autohersteller BMW hat sich der Stellenabbau im vergangenen Jahr fortgesetzt. Zum Jahresende beschäftigte der Konzern weltweit 96 230 Menschen und damit rund 3800 weniger als ein Jahr zuvor. Allein durch den Ausstieg aus der Formel 1 seien mehrere hundert Stellen weggefallen, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag in München. Seit dem Jahr 2007 hat der Konzern damit bereits mehr als 10.000 Stellen abgebaut -ausschließlich durch Fluktuation, Altersteilzeit und

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Aufhebungsverträge, sagte der Sprecher. “Es gab keine betriebsbedingten Kündigungen.“ In Deutschland beschäftigte BMW zum Jahresende 71.648 Menschen, weit mehr als die Hälfte davon am Firmensitz in München und in Dingolfing. Vor betriebsbedingten Kündigungen sind die Mitarbeiter in den deutschen Werken auch in den kommenden Jahren durch eine Betriebsvereinbarung geschützt.

BMW Concept ActiveE

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Deutliches Wachstum erwartet BMW künftig vor allem im Ausland. Der Autobauer will vom Absatzboom in China und Indien profitieren und künftig vermehrt im Ausland produzieren. Seien bisher etwa 70 Prozent der Wagen im Inland gebaut worden, sollten es künftig eher nur noch 60 Prozent sein, kündigte BMW- Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt in der Montagsausgabe der  "Süddeutschen Zeitung" an. Der Konzern halte es für wichtig, mit seiner Produktion den wichtigen Zukunftsmärkten zu folgen. Ängste, dass mit dieser Rechnung Arbeitsplätze vom In- ins Ausland verlagert werden, müssten die Mitarbeiter aber nicht haben. “Das bedeutet nicht, dass die Inlandsarbeitsplätze abwandern, sondern dass unser Wachstum in erster Linie im Ausland stattfinden wird“, sagt der BMW-Manager. China sei der größte Markt für den 7er. “Unser Erfolg in China und der dortigen Fabrik sichert Arbeitsplätze bei der 7er- Produktion in Dingolfing“, sagt Arndt.

BMW verkauft rund 1,3 Millionen Autos weltweit im Jahr; bis 2016 sollen es 1,6 Millionen, im Jahr 2020 dann zwei Millionen sein.

dpa

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