BMW-Chef sieht Technologiestandort Deutschland nicht in Gefahr

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Es sei nun die Aufgabe der Autokonzerne, Vertrauen herzustellen, sagt BMW-Chef Harald Krüger. Foto: Jan Woitas

München (dpa) - BMW-Chef Harald Krüger geht nicht davon aus, dass der Skandal um Abgas-Manipulationen bei Volkswagen die deutsche Industrie auf längere Sicht beschädigen wird.

"Es gibt keinen Grund, den Technologiestandort Deutschland und seine Schlüsselindustrie insgesamt in Frage zu stellen", sagte Krüger der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). "Ein Generalverdacht ist fehl am Platz."

"Wir müssen täglich am Vertrauen unserer Kunden arbeiten", meinte Krüger. Dies sei "kein Selbstläufer". Dazu gehöre auch, "dass wir uns ohne Wenn und Aber an die Vorgaben der Politik halten".

Um gegen neue Konkurrenten am Automarkt wie Tesla oder Apple zu bestehen, müsse sich die Autoindustrie "folgende Fragen stellen.

Wie nutze ich die Möglichkeiten der Digitalisierung für meine Kunden und für mein Unternehmen? Und: Wie kann ich individuelle Mobilität so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich anbieten - von der Produktion bis zum Fahrbetrieb?" Dies gelte aber für die neuen Wettbewerber ebenso wie für die klassische Autoindustrie, sagte Krüger.

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