Nach Schulmassaker

Blackrock verspricht waffenfreie Investmentfonds

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Neben einer Reihe neuer Anlageprodukte sollen bei Blackrock künftig auch einige bestehende Investmentfonds Waffenhersteller und -händler ausschließen. Foto: Justin Lane/EPA

New York (dpa) - Nach dem Amoklauf an einer Schule in Florida hat der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock neue Investmentfonds unter Ausschluss von Herstellern und Händlern von zivilen Schusswaffen angekündigt. Damit reagiere man auf die Wünsche seiner Kunden, teilte Blackrock in New York mit.

Neben einer Reihe neuer Anlageprodukte sollen künftig auch einige bestehende Investmentfonds Waffenhersteller und -händler ausschließen. Dadurch könnten US-Einzelhandelsgrößen wie Walmart oder Dick's Sporting Goods aus einigen Portfolios fliegen.

Bislang hatte Blackrock mit solchen Investments keine Probleme, die New Yorker Firma ist einer der größten Aktionäre führender Waffenschmieden wie Sturm Ruger oder der Smith-&-Wesson-Mutter American Outdoor Brands. Mit zuletzt rund 6,3 Billionen Dollar an Anlegergeldern ist Blackrock der größte Vermögensverwalter der Welt.

Das Massaker, bei dem im Februar 17 Menschen an einer High School in Parkland im US-Bundesstaat Florida erschossen wurden, hat die Diskussion um strengere Waffengesetze in den Vereinigten Staaten wieder kräftig angeheizt. Dadurch steigt auch der Druck auf die Finanzbranche, Investitionen in die Waffenindustrie zu überdenken.

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