Bilfinger schreibt weiter Verlust

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Die Zurückhaltung von Stromkonzernen wegen der Energiewende in Deutschland, gekappte Investitionen in der Öl- und Gasindustrie und hausgemachte Probleme hatten Bilfinger in Schwierigkeiten gebracht. Foto: Uwe Anspach

Mannheim (dpa) - Beim kriselnden Industriedienstleister Bilfinger hat der Verkauf der Bau- und Gebäudedienste für ein schwaches Quartal gesorgt. Die Zurückhaltung in der Öl- und Gasindustrie und ein schwaches Kraftwerksgeschäft schlugen ohne die profitable Einheit noch deutlicher zu Buche.

Verluste im Kraftwerksgeschäft sowie Umbaukosten sorgten im zweiten Quartal unter dem Strich für einen Verlust von 54 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 423 Millionen ein Jahr zuvor. Das teilte Bilfinger am Mittwoch in Mannheim mit.

Die Leistung sank von April bis Juni im Jahresvergleich um 14 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro. Auftragsbestand und Auftragseingang, die auf die künftige Entwicklung schließen lassen, sackten um 24 beziehungsweise 13 Prozent ab. Nach dem Verkauf der profitablen Bau- und Gebäudedienstleistungen ist Bilfinger deutlich geschrumpft. Bilfinger steckt seit Jahren in der Krise. 2015 fuhren die Mannheimer einen Rekordverlust von knapp einer halben Milliarde Euro ein

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