Außergerichtlicher Vergleich?

Bewegung im Milliarden-Streit um Quelle-Erbin Schickedanz

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Madeleine Schickedanz.

Köln - In den milliardenschweren Rechtsstreit zwischen der Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz, ihrer einstigen Hausbank Sal. Oppenheim und ihrem ehemaligen Vermögensberater Josef Esch kommt Bewegung.

Die Parteien verhandeln derzeit über einen außergerichtlichen Vergleich, wie eine Sprecherin des Kölner Landgerichts am Donnerstag berichtete. Schickedanz habe deshalb die Verlegung des eigentlich für die kommende Woche geplanten Verhandlungstermins beantragt. Zuvor hatten die „Süddeutsche Zeitung“ und der WDR über die Annäherung berichtet.

Schickedanz fordert in dem spektakulären Schadenersatz-Prozess vor dem Kölner Landgericht insgesamt 1,9 Milliarden Euro von ihren früheren Geschäftspartnern. Ihr Vermögen sei von diesen gegen ihren Willen riskant angelegt und verschleudert worden. Die Beklagten weisen die Vorwürfe zurück.

Ob der Gerichtstermin in der kommenden Woche tatsächlich verschoben wird, ist allerdings noch offen. Das Gericht habe dem Antrag bislang noch nicht entsprochen, weil es „unserer Kenntnis nach noch zu keinem außergerichtlichen Vergleichsschluss gekommen ist“, erklärte die Sprecherin des Landgerichts. Damit bleibe es vorläufig bei dem für den 26. April angesetzten Verhandlungstermin.

Die Bank Sal. Oppenheim und ein Sprecher von Esch wollten sich nicht zu den Vorgängen äußern. Von den Rechtsanwälten der Quelle-Erbin war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

dpa

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