Betreiber der Atomruine Fukushima mit Gewinn

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Alle Atommeiler in Japan sind in Folge der Katastrophe vor vier Jahren abgeschaltet. Als Ersatz importiert Tepco riesige Mengen an Öl und Gas.

Tokio - Der Betreiber der Atomruine Fukushima, Tepco, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Gewinn gesteigert. Dank niedrigerer Ölpreise und Kostensenkungen stieg der Nettoertrag zum 31. März um 2,9 Prozent auf 451,5 Milliarden Yen (3,5 Mrd Euro).

Die Zahlen gab der Energiekonzern am Dienstag  bekannt.

Der Umsatz wuchs um 2,6 Prozent auf 6,8 Billionen Yen. Für das laufende Geschäftsjahr gab Tepco keine Ertragsprognose ab, da unklar ist, wann der Konzern wieder Atomreaktoren hochfahren kann. Derzeit sind alle Atommeiler in Japan in Folge der Katastrophe vor vier Jahren weiter abgeschaltet.

Als Ersatz importieren Tepco und andere Betreiber riesige Mengen an Öl und Gas. Der verstaatlichte Konzern hatte bereits das vergangene Geschäftsjahr erstmals seit Beginn der Katastrophe mit einem Gewinn abgeschlossen. In Folge eines verheerenden Erdbebens und Tsunamis am 11. März 2011 war es im AKW Fukushima Daiichi zu einem folgenschweren Unfall gekommen.

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