Medienbericht

Beschäftigt Daimler eigene Anti-Spionage-Hacker?

Stuttgart - Der Autohersteller Daimler beschäftigt einem Bericht zufolge als einer der ersten deutschen Konzerne eine interne Hacker-Truppe, die Sicherheitslücken im internen Firmennetz aufspüren soll.

Der Autohersteller Daimler beschäftigt einem Bericht zufolge als einer der ersten deutschen Konzerne eine interne Hacker-Truppe, die Sicherheitslücken im internen Firmennetz aufspüren soll. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, arbeitet die fest angestellte Spezialeinheit an einem geheimen Ort und attackiert von dort aus permanent das Netz des Autobauers. „Die Widerstandsfähigkeit der IT-Systeme muss so hoch geschraubt sein, dass es für den Angreifer zu aufwendig wird“, sagte Daimler-Sicherheitschefin Sabine Wiedemann der Zeitung.

Online-Kriminelle sind eine wesentliche Bedrohung für Unternehmen. Jüngstes Beispiel ist die EZB: Hacker nutzten eine Lücke auf einer Internetseite, um sich Zugang zu einer Datenbank mit 20 000 E-Mail-Adressen sowie Telefonnummern oder Post-Anschriften zu verschaffen. Die EZB hatte am Donnerstag versichert, interne Systeme oder sensible Marktdaten seien nicht betroffen gewesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Meistgelesene Artikel

Bahn-Fahrkarte oder digitales Ticket: Was wollen Reisende?

Bahn-Fahrkarte oder digitales Ticket: Was wollen Reisende?

Gericht: Sonntagsarbeit bei Amazon nur in Einzelfällen

Gericht: Sonntagsarbeit bei Amazon nur in Einzelfällen

Konkurrenz für dm und Rossmann? Edeka plant Drogeriemarkt-Kette

Konkurrenz für dm und Rossmann? Edeka plant Drogeriemarkt-Kette

G20-Länder verstärken Kampf gegen ausbeuterische Arbeit 

G20-Länder verstärken Kampf gegen ausbeuterische Arbeit 

Kommentare