Yahoo streicht 2000 Stellen

New York - Der kriselnde Internet-Konzern Yahoo streicht bei seinem nächsten massiven Stellenabbau rund 2000 der noch 14 000 Arbeitsplätze. Damit sollen rund 375 Millionen Dollar im Jahr eingespart werden.

Dies teilte Yahoo am Mittwoch mit. Die betroffenen Mitarbeiter sollen über den Wegfall ihrer Jobs oder einen schrittweisen Übergang unterrichtet werden. Die Belegschaft hat bereits mehrere Runden von teilweise massiven Einschnitten hinter sich.

Der Internet-Pionier kämpft schon seit Jahren gegen den Rückgang der Werbeumsätze an. Rivalen wie Google und Facebook nehmen Yahoo Marktanteile weg. Im Herbst wurde nach rund zwei Jahren Konzernchefin Carol Bartz gefeuert, jetzt soll der frühere Ebay-Manager Scott Thompson die Wende schaffen. Die neuen Kürzungen werden zunächst 125 bis 145 Millionen Dollar vor Steuern für Mitarbeiter-Abfindungen kosten.

Das zum “Wall Street Journal“-Netzwerk gehörende Blog “All Things Digital“ hatte bereits in der Nacht zum Mittwoch von den geplanten Stellenstreichungen berichtet. Das sei aber erst “die Spitze des Eisbergs“, weil in den kommenden Monaten weitere große Kürzungen bevorstünden, hieß es unter Berufung auf informierte Kreise.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Meistgelesene Artikel

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Samsung: Das sind die Gründe für die Batterie-Explosionen

Samsung: Das sind die Gründe für die Batterie-Explosionen

Schockierte dm-Kunden: Was soll dieser Faschingsartikel?

Schockierte dm-Kunden: Was soll dieser Faschingsartikel?

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Media Markt testet Vermietung von Elektrogeräten

Kommentare