Einigung mit Shanghai

Bericht: Tesla will Fabrik in China bauen

+
Strebt er nach China? Tesla-Gründer und SpaceX-Chef Elon Musk. Foto: Heiko Junge

New York (dpa) - Der E-Autobauer Tesla hat einem Zeitungsbericht zufolge die Weichen für ein Werk in China gestellt. Der Konzern habe sich mit der Stadtverwaltung von Shanghai auf entsprechende Pläne geeinigt, schrieb das "Wall Street Journal" in seiner Montagausgabe unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Die erste Tesla-Fabrik außerhalb der USA soll demnach in einer Freihandelszone Shanghais entstehen und die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk so strategisch günstig für den riesigen chinesischen Markt positionieren.

Ein Tesla-Sprecher wiederholte lediglich, dass die China-Pläne bis Jahresende "klar definiert" würden. Das Unternehmen hatte im Juni schon bekanntgegeben, mit den Behörden in Shanghai zu verhandeln. Ein Werk in der Industriemetropole würde Tesla nicht nur eine günstige Produktionsbasis in China verschaffen. Es würde den Hersteller zugleich in eine gute Ausgangslage bringen, um vom prognostizierten Boom des jetzt schon weltgrößten Markts für E-Autos zu profitieren.

Allerdings könnte die Expansion für Gegenwind aus Washington sorgen - die Regierung von Donald Trump fordert von der heimischen Auto-Industrie mehr Jobs und Investitionen in den USA und betrachtet China als größten handelspolitischen Gegenspieler.

Dem Bericht des "Wall Street Journal" nach ist Tesla der erste ausländische Autohersteller, der eine Fabrik in komplettem Eigenbesitz in Shanghai bauen darf. Auf die dort produzierten Autos werde aber dennoch die in China geltende Importsteuer in Höhe von 25 Prozent fällig.

WSJ-Bericht

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Meistgelesene Artikel

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

BER: Noch kein Eröffnungstermin - aber auch der erste Ausbau kriselt schon wieder

BER: Noch kein Eröffnungstermin - aber auch der erste Ausbau kriselt schon wieder

Kommentare