Bericht: "Playboy" könnte verkauft werden

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Die deutsche Ausgabe des Männermagazins "Playboy" liegt in der Auslage eines Zeitschriftengeschäftes in München Foto: Matthias Balk/Archv

New York (dpa) - Das "Playboy"-Imperium könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald den Besitzer wechseln. Die Firma Playboy Enterprises habe Investmentbanker mit der Suche nach Interessenten beauftragt, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Ein Verkauf könnte demnach etwa 500 Millionen Dollar (448 Mio Euro) einbringen. Neben dem 1953 von Hugh Hefner (89) gegründeten "Playboy"-Magazin sollen auch die Lizenzrechte an der berühmten Marke und die legendäre Playboy Mansion im Kaufpaket enthalten sein.

Das riesige Anwesen in dem Nobelviertel Holmby Hills von Los Angeles, bekannt für Hefners ausgelassene Partys und Tummelplatz prominenter Gäste, war bereits im Januar für 200 Millionen Dollar zum Verkauf angeboten worden. Dabei hätte sich herausgestellt, dass Bieter auch am Rest des Unternehmens interessiert seien, heißt es in dem Zeitungsbericht. Deshalb werde nun erwogen, gleich das ganze "Bunny"-Imperium auf einmal loszuschlagen.

Hefner hatte Playboy Enterprises 2011 gemeinsam mit einer Beteiligungsgesellschaft von der Börse genommen.

"Playboy" prägte mit Großaufnahmen nackter Frauen ("Playmates") über Jahrzehnte das Erotikgeschäft. Doch angesichts der starken Konkurrenz im Internet strebt das Magazin einen Imagewechsel an. Künftig werden weder auf der Titelseite noch im Innenteil der US-Ausgabe nackte Frauen zu sehen sein. Mit dem geänderten Konzept sollen neue Leserschichten erschlossen werden.

WSJ-Bericht (online bereits am 24.03. erschienen)

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