Bericht: Großbank Credit Suisse will Milliarden einsparen

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Die Schweizer Großbank Credit Suisse steht einem Bericht zufolge vor einer erneuten milliardenschweren Sparrunde. Foto: Steffen Schmidt/Archiv

Zürich (dpa) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse steht einem Bericht zufolge vor einer erneuten milliardenschweren Sparrunde. Die Pläne seien sehr weit fortgeschritten, schrieb die Zeitung "Schweiz am Sonntag" unter Berufung auf Manager des Instituts.

Es seien Einsparungen von 7 bis 10 Prozent gefordert. Auf den Konzern hochgerechnet, bedeutet dies ein Sparprogramm von 1,5 bis 2 Milliarden Franken (1,4 bis 1,8 Mrd Euro). "Das ist die Zielgröße, auf die man sich einstellen muss", sagte ein ranghoher Bankvertreter der Zeitung. 2014 lagen die Kosten bei rund 22 Milliarden Franken.

Bei der Credit Suisse zogen die Aufwendungen in den vergangenen drei Jahren trotz eines Sparprogramms aus dem Jahr 2011 einschließlich des Abbaus von tausenden Stellen an. Niedrigere Personalkosten wurden dabei von höheren Verwaltungs- und Sachaufwendungen mehr als aufgezehrt.

Ob jetzt erneut Stellen auf dem Spiel stehen, sei noch nicht ganz klar. Da der seit Juli amtierende Konzernchef Tidjane Thiam die Bank regional neu aufstellen und die Zentrale in der Schweiz dabei schwächen will, dürften hier auf jeden Fall Arbeitsplätze bedroht sein.

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