Bericht: Bis Donnerstag keine Streiks der Lokführer

Berlin - Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) plant nach Medieninformationen bis Donnerstag keine weiteren Streiks im Bahnverkehr. Die GDL widerspricht diesem Bericht allerdings.

Die Lokführer-Gewerkschaft GDL verzichtet nach Informationen der “Bild“-Zeitung länger als bislang angekündigt auf die nächste Streikaktion. Es werde bis Donnerstag keine Arbeitsniederlegungen geben, berichtete das Blatt in seiner Montagausgabe unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. GDL-Sprecherin Gerda Seibert wollte diese Meldung gegenüber dapd jedoch nicht bestätigen. Die Gewerkschaft habe gesagt: “Keine Streiks bis einschließlich Dienstag. Etwas anderes ist mir nicht bekannt“, sagte Seibert.

Laut “Bild“ ist eine dreitätige Tagung des GDL-Hauptvorstands Grund für die verlängerte Streikpause. Die Veranstaltung beginne am Montag und ende am Mittwochnachmittag. “Während dieser Zeit sind Streikaktionen quasi ausgeschlossen“, zitiert die Zeitung ein GDL-Vorstandsmitglied. Der Vorstand tage zwar, bestätigte Seibert. Das habe aber keinerlei Auswirkungen darauf, ob gestreikt würde oder nicht.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

"Arm trotz Arbeit": Mehr als drei Millionen Deutsche haben mehrere Jobs

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Uber wehrt sich vor Gericht gegen Lizenzentzug in London

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Von München nach Berlin: letzter Air-Berlin-Flug ausgebucht

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Kommentare