Bericht: Ex-Chef Kleinfeld will Millionen an Siemens zahlen

+
Ex-Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld

München - Der frühere Siemens-Vorstandschef Klaus Kleinfeld ist nach Medieninformationen bereit, zwei Millionen Euro Schadenersatz an das Unternehmen zu zahlen.

Er sei der erste Ex-Top-Manager von Siemens, der mit einem Millionenbetrag seinen Teil zur Bewältigung des milliardenschweren Schmiergeldskandals beitragen wolle, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Freitagausgabe.

Kleinfeld hatte Siemens Mitte 2007 vorzeitig verlassen und leitet heute den US-Aluminiumkonzern Alcoa.

Von den zehn einstigen Vorstandsmitgliedern, von denen Siemens Schadensersatz verlange, hätten zuvor erst drei nachgegeben und jeweils 500 000 Euro gezahlt. Kleinfelds Vorgänger als Siemens-Chef, Heinrich von Pierer, weigert sich bislang, Schadenersatz für den Schmiergeldskandal zu zahlen.

Von ihm will das Unternehmen sechs Millionen Euro. Er wolle es im Zweifel auf einen Prozess ankommen lassen, hatte Pierer kürzlich der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ gesagt. Siemens hatte ihm eine Frist bis Mitte November eingeräumt.

dpa

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Meistgelesene Artikel

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Frau findet unfassbare Notiz in einem Amazon-Paket

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Kükenschreddern soll durch neue Technik überflüssig werden

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Was Trumps Warnung für deutsche Autobauer bedeutet

Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs

Bericht: Catering-Tochter der Lufthansa streicht rund 2000 Jobs

Kommentare