Auch Aldi ist dabei

Discounter-Revolution: Diese Geschäfte machen an Heiligabend gar nicht erst auf

Pech für die Kunden und Glück für die Mitarbeiter: Obwohl Heiligabend dieses Jahr ein verkaufsoffener Sonntag ist, entscheiden sich viele Supermärkte geschlossen zu bleiben. 

Das kennt so gut wie jeder: Im ganzen Stress rund um die Weihnachtszeit werden zum Beispiel wichtige Zutaten für das Familien-Essen vergessen und noch auf den letzten Drücker besorgt. Da ist jeder offene Supermarkt eine Art vorzeitiges Geschenk. Auch dieses Jahr dürfen Läden, die überwiegend Genuss- und Lebensmittel verkaufen, ihre Kunden zwischen 10 und 14 Uhr empfangen - obwohl Heiligabend auf den letzten Wochentag fällt. Stichwort: „verkaufsoffener Sonntag“.

Dennoch machen einige Ketten den Laden dicht. In einer Pressemitteilung gibt Aldi bekannt, dass die Kunden bei ihnen (Aldi Nord und Aldi Süd) am Heiligabend vor verschlossenen Türen stehen werden. Obwohl der Verkauf den Umsatz der Kette steigern würde, denkt Aldi zu Weihnachten an die Mitarbeiter: "Unsere Kundinnen und Kunden können eine volle Woche, von Montag bis Samstag, ihren Einkauf in unseren Märkten erledigen. An Heiligabend denken wir hier vor allem an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach einer langen, intensiven Woche in Ruhe das Weihnachtsfest begehen sollen", so der Geschäftsführer von Aldis Kommunikationsabteilung. 

Last-Minute-Einkäufer müssen sich eine Alternative suchen - Aldi bleibt an Weihnachten geschlossen.

Aldi bleibt nicht als einziger Supermarkt geschlossen

Die Konkurrenz argumentiert ähnlich: Auch Rewe und Penny werden ihre Filialen am 24. Dezember nicht öffnen, um ihren Mitarbeitern ein entspanntes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Eine Ausnahme wird es bleiben, wie ein Blick auf den Kalender verrät: Im nächsten Jahr ist Heiligabend wieder ein Wochentag, da muss das Personal wieder parat stehen.

 Wie Stern.de berichtet, überlässt Edeka übrigens den jeweiligen Märkten selbst die Wahl, ob sie ihre Kunden an Heiligabend einkaufen lassen oder nicht. Die Supermarkt-Ketten Real und Lidl haben sich noch nicht geäußert, wie sie vorgehen werden. 

Wer sich also so gut kennt und weiß, dass der offene Supermarkt bis jetzt an jedem Weihnachtsfest die letzte Rettung war, sollte auf dem Laufenden bleiben, welche Geschäfte überhaupt Kunden empfangen. 

nb

Rubriklistenbild: © picture alliance / Jens Büttner/

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