Bankenrettungsfonds schreibt Milliardenverlust

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Der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin hat im vergangenen Jahr einen Verlust von voraussichtlich deutlich mehr als einer Milliarde Euro verbucht.

Frankfurt/Main - Der staatliche Bankenrettungsfonds Soffin hat im vergangenen Jahr einen Verlust von voraussichtlich deutlich mehr als einer Milliarde Euro verbucht.

Zwar seien rund 650 Millionen Euro an Gebühren für Kreditgarantien eingenommen worden, bestätigte eine Sprecherin am Mittwoch einen Bericht der “Bild“-Zeitung. Dem stünden aber höhere Wertberichtigungen auf die übernommenen Anteile der Hypo Real Estate (HRE) gegenüber. Der Verlust werde “voraussichtlich auch die Milliardengrenze deutlich überschreiten“, ließ der Leiter des Leitungsausschusses des Fonds, Hannes Rehm, auf Anfrage mitteilen.

Ein Zusammenbruch des Finanzmarktes hätte aber gravierendere Folgen für die Realwirtschaft. Man versuche, einen Schaden für den Steuerzahler unter dem Strich zu vermeiden oder so gering wie möglich zu halten. Der staatliche Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) war im Herbst 2008 gegründet worden, um der Finanzbranche mit bis zu 480 Milliarden Euro unter die Arme zu greifen.

dpa

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