Banken: Gebühren für "Fremdgehen" steigen drastisch

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Geld bei anderen Banken abzuheben, kann teuer sein.

Frankfurt/Main - Bankkunden müssen laut einer Studie immer mehr Geld für Abhebungen an Automaten anderer Institute bezahlen. Bis zu 10 Euro werden für das "Fremdgehen" kassiert.

Die Branche geht außerdem dazu über, das Entgelt von der Hausbank des Karteninhabers abhängig zu machen, wie die FMH-Finanzberatung am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die Bedingungen würden immer undurchsichtiger. Die Banken verlangen von ihren Kunden demnach Gebühren von bis zu 10 Euro. Gegenseitig stellten sich die Institute sogar bis zu 20 Euro pro Abhebung in Rechnung.

Kostentreiber sind laut FMH die Banken, deren Geldautomaten benutzt werden. “Angesichts der Tatsache, dass die Bereitstellung von Bargeld etwa 60 Cent pro Vorgang kostet, bereichern sich die Banken in erheblichem Ausmaß an den Kunden anderer Häuser“, sagte FMH-Inhaber Max Herbst. Einzelne Banken fingen zudem an, die Kosten für die Abhebungen in vollem Umfang an die Kunden weiterzugeben, erklärte die FMH. Die Institute seien nicht mehr dazu verpflichtet, die Gebühren an den Automaten zu vermerken.

Für Kunden lohne es sich also, bei der Bank nachzufragen. Aber selbst Bankmitarbeiter hätten bei Tests nicht über die genaue Höhe der Gebühren informieren können. Manchen Beschäftigten sei auch nicht klar gewesen, dass sich die Angaben im Preisaushang fänden.

dapd

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