Bahn und Lokführergewerkschaft ringen weiter um Tariflösung

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Der Personalvorstand der Deutschen Bahn, Ulrich Weber, und Claus Weselsky, sind für erneute Gespräche bereit. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Berlin (dpa) - Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben in Berlin ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt.

In den Gesprächen ging es darum, wie bisher nicht enthaltene Berufsgruppen in das GDL-Tarifgefüge aus Flächen- und Haustarifvertrag eingebunden werden. Bisher hat die GDL nur für Lokführer Tarifverträge abgeschlossen. In dieser Runde will sie mit der Bahn auch für Zugbegleiter und andere Beschäftigte, die bei ihr Mitglied sind, Tarifregelungen vereinbaren.

Die GDL verlangt für das gesamte Zugpersonal fünf Prozent mehr Geld, eine Stunde weniger Arbeitszeit und eine Begrenzung der Überstunden. Beide Seiten erwarteten für Montag wegen der zahlreichen offenen Detailfragen noch keinen Abschluss. 

Für kommenden Freitag ist bereits ein weiterer Verhandlungstermin in Frankfurt vereinbart. An diesem Mittwoch sitzen die Bahn und die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die mit der GDL konkurriert, wieder am Verhandlungstisch.

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