Autozulieferer Hella startet mit Kursplus an die Börse

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Mit Hilfe der Einnahmen aus dem Börsengang will der Automobilzulieferer vor allem international wachsen. Foto: Hella

Frankfurt/Main (dpa) - Der westfälische Autozulieferer Hella ist mit einem Kursplus an der Frankfurter Börse gestartet. Der erste Kurs wurde bei 27,50 Euro festgestellt.

Ausgewählte Investoren hatten in den vergangenen Wochen bei Privatplatzierungen rund 11,1 Millionen Aktien für 25 Euro pro Stück und in einem zweiten Schritt 5,75 Millionen Papiere für 26,50 Euro pro Aktie gekauft.

Das Unternehmen mit Sitz in Lippstadt ist auf Lichtsysteme und Elektronik für Autos spezialisiert und strebt in den MDax der mittelgroßen Unternehmen. Mit Hilfe der Einnahmen aus dem Börsengang will der Automobilzulieferer vor allem international wachsen.

In den ersten Handelsstunden bewegte sich das Papier zwischen 27,15 Euro und 27,50 Euro. "Als Unternehmen der Automobilindustrie befindet sie sich am Börsenplatz Frankfurt in guter Gesellschaft", erklärte Martin Reck von der Deutschen Börse in einer Mitteilung. Hella-Gesellschafter Rolf Breidenbach zeigte sich zufrieden. "Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Börsengang. Hella ist jetzt ein börsennotiertes Familienunternehmen", sagte Breidenbach in Frankfurt. Die Familie hatte sich verpflichtet, 60 Prozent der Anteile des Unternehmens bis 2024 zu halten.

Neben Hella sind zahlreiche Autozulieferer an der Börse notiert. Zum Beispiel Leoni und ElringKlinger im MDax und Grammer im SDax. Nach Zahlen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) setzten die Zulieferer im Jahr 2013 in Deutschland insgesamt 70,1 Milliarden Euro um. Etwa 290 000 Menschen sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in 680 Betrieben beschäftigt.

Mitteilung vom 6. November

Informationen Hella zum Börsengang

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