Auch Allianz plant "Pay as you drive"-Tarife

+
Bei sogenannten Telematik-Tarifen wird unter anderem das Brems- und Beschleunigungsverhalten von Autofahrern ermittelt, um die Kosten für die Versicherung anzupassen. Foto: Jens Schierenbeck

München (dpa) - In der Autoversicherung soll die persönliche Fahrweise künftig eine größere Rolle spielen. Nach dem Marktführer Huk-Coburg kündigte auch die Allianz die Einführung sogenannter Telematik-Tarife an.

Hierbei wird bei denen unter anderem das Brems- und Beschleunigungsverhalten von Autofahrern ermittelt, um die Kosten für die Versicherung anzupassen. Im Ausland sind diese Versicherungen unter dem Stichwort "Pay as you drive" (Zahle wie Du fährst) bekannt.

"Wir sind der Meinung, dass die deutschen Autofahrer einen Telematik-Tarif annehmen werden, sofern er die Datensicherheit der Kunden sicherstellt und deutliche Vorteile für die Zielgruppe bringt", sagte Allianz-Vorstand Alexander Vollert. Die Allianz plane deshalb die Einführung der Tarife im kommenden Jahr.

Auch der Konkurrent Huk-Coburg testet solche Tarife bereits. Mit zusammen mehr als 18 Millionen Verträgen kommen die beiden Versicherer auf rund ein Drittel des Marktes für Kfz-Versicherungen.

Informationen des Vergleichsportals Verivox zu "Pay as you drive"

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Wie werde ich Notfallsanitäter/in?

Wie werde ich Notfallsanitäter/in?

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Hartes Ringen bei Jamaika-Sondierungen

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Mugabe räumt Probleme ein - Aber kein Rücktritt

Einzelkritik: Kruse überragend, Bartels endlich wieder in Form

Einzelkritik: Kruse überragend, Bartels endlich wieder in Form

Meistgelesene Artikel

ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung

ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung

Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Kommentare