Arbeitsministerin Nahles will am Acht-Stunden-Tag festhalten

+
Von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wurde die Bundesregierung aufgefordert, wegen des digitalen Wandels den Acht-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen. Foto: Maurizio Gambarini

Berlin (dpa) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will am Acht-Stunden-Tag in Deutschland festhalten. "Änderungen sind an der Stelle nicht geplant", sagte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums in Berlin.

Das Ministerium wies damit Angaben aus einem Bericht der "Rheinischen Post" zurück, wonach Nahles bereits 2016 ein neues Arbeitszeitgesetz vorlegen wolle. "Das ist nicht korrekt", hieß es.

Ende des kommenden Jahres wolle das Ministerium jedoch ein "Weißbuch" vorlegen. Dieses solle dann die Grundlage für Prüfungen sein, ob und wo mögliche Anpassungen im Arbeitszeitgesetz nötig sind.

In einem von der Zeitung zitierten Positionspapier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) vom Mai wird die Bundesregierung aufgefordert, wegen des digitalen Wandels den Acht-Stunden-Tag aus dem Arbeitszeitgesetz zu streichen.

"Um mehr Spielräume zu schaffen und betriebliche Notwendigkeiten abzubilden, sollte das Arbeitszeitgesetz von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit umgestellt werden", heißt es darin.

Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum Arbeitszeitgesetz

Das könnte Sie auch interessieren

Simbabwe: Kritiker fordern Mugabes Rücktritt

Simbabwe: Kritiker fordern Mugabes Rücktritt

Tischtennis: Werder Bremen siegt mit 3:1 gegen Fulda-Maberzell

Tischtennis: Werder Bremen siegt mit 3:1 gegen Fulda-Maberzell

Jugend-Challenge in Verden - der Sonntag

Jugend-Challenge in Verden - der Sonntag

Stimmiges Ambiente und handfeste Livemusik im Rotenburger Ronululu

Stimmiges Ambiente und handfeste Livemusik im Rotenburger Ronululu

Meistgelesene Artikel

ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung

ADAC leistet 90 Millionen Steuernachzahlung

Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

Einst höchster Richter Liechtensteins wegen Geldwäsche verurteilt

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

US-Staatsanwalt nimmt Google ins Visier

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Siemens-Beschäftigte wollen Stellen-Kahlschlag nicht hinnehmen

Kommentare