Arbeitgeber eröffnen Verhandlungspoker

+
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ( CSU) und der Präsident der kommunalen Arbeitgeber, Thomas Böhle.

Potsdam- Die Arbeitgeber haben für die zwei Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst erstmals ein Verhandlungsangebot gemacht. Die Gewerkschaften lehnen das Angebot aber ab.

Laut Angebot der Arbeitnehmer sollen ab Mai dieses Jahres die Gehälter um 2,1 Prozent steigen. Ein weiteres Plus von 1,2 Prozent ist ab März 2013 vorgesehen. Wie Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und der Präsident der kommunalen Arbeitgeber, Thomas Böhle, am Montag in Potsdam weiter mitteilten, bieten sie zusätzlich für alle Beschäftigten eine Einmalzahlung von 200 Euro (für Auszubildende 40 Euro) an - “als soziale Komponente“.

Nichts geht mehr! Warnstreiks legen NRW und Baden-Württemberg lahm

Nichts geht mehr! Warnstreiks legen NRW und Baden-Württemberg lahm

Die Gewerkschaften lehnen das Arbeitgeber-Angebot offenbar ab.  Kritisiert wird von den Gewerkschaften unter anderem das vorgesehene zweistufige Modell. Danach soll erst ab Mai eine erste Anhebung um 2,1 Prozent erfolgen und dann ab März 2013 eine weitere Anhebung um 1,2 Prozent. Der Tarifvertrag war bereits Ende Februar dieses Jahres ausgelaufen. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr, mindestens aber 200 Euro.

An Warnstreiks im öffentlichen Dienst hatten sich in der vergangenen Woche nach Gewerkschaftsangaben 130 000 Beschäftigte beteiligt.

dpa

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

Leaks nach Manchester-Anschlag: Trump verspricht Aufklärung

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Meistgelesene Artikel

Wer kauft Alitalia? Italienische Regierung macht Druck

Wer kauft Alitalia? Italienische Regierung macht Druck

Stellenabbau bei Ford: Realitätsschock für Trump

Stellenabbau bei Ford: Realitätsschock für Trump

Aldi vs. Winzerverband: Streit um „Champagner Sorbet“ geht weiter

Aldi vs. Winzerverband: Streit um „Champagner Sorbet“ geht weiter

Bahn-Fahrkarte oder digitales Ticket: Was wollen Reisende?

Bahn-Fahrkarte oder digitales Ticket: Was wollen Reisende?

Kommentare