Anwalt von Strauss-Kahn erwartet Freispruch

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Strauss-Kahn ist angeklagt, ein 32-jähriges Zimmermädchen aus Westafrika in seiner Suite in einem Hotel am New Yorker Times Square überfallen und zu oralem Sex gezwungen zu haben.

New York - Die Anklage gegen Ex-IWF-Chef Strauss-Kahn ist erdrückend, ihm drohen mehrere Jahrzehnte Knast. Sein Anwalt rechnet aber mit einem Freispruch.

Der Anwalt des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn rechnet mit einem Freispruch für seinen Mandanten. “Er wird sich für nicht schuldig erklären, und am Ende wird er freigesprochen werden“, sagte Benjamin Brafman der israelischen Zeitung “Haaretz“ (Sonntag) zu der Anklage Strauss-Kahns wegen versuchter Vergewaltigung. Der US-Staranwalt, ein gläubiger Jude, hält sich gegenwärtig zu einem Familienbesuch in Israel auf.

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Strauss-Kahn nach Freilassung unter Hausarrest

Brafman sagte nach Angaben der Zeitung, das Gericht in New York habe nur deshalb eine so hohe Kaution von insgesamt sechs Millionen Dollar gefordert, weil Strauss-Kahn berühmt und zudem Ausländer sei. Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds war am Freitag von der berüchtigten Gefängnisinsel Rikers Island im New Yorker East River entlassen worden. Der 62-jährige Franzose steht jedoch unter Hausarrest, muss eine elektronische Fußfessel tragen und wird wegen Fluchtgefahr rund um die Uhr bewacht.

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Brafman sagte, er sei sehr beeindruckt von seinem Mandanten. Strauss-Kahn sei sicherlich bereit für einen langen Kampf. Der Franzose ist angeklagt, ein 32-jähriges Zimmermädchen aus Westafrika in seiner Suite in einem Hotel am New Yorker Times Square überfallen und zu oralem Sex gezwungen zu haben.

Der als Prominentenanwalt bekannte Brafman war am Donnerstag mit seinem Sohn, einem jüdischen Rabbiner, und seinen Enkelkindern nach Israel gekommen. Er habe das Wochenende in Jerusalem verbracht und auch an einem traditionellen Lagerfeuer zum jüdischen Feiertag Lag Ba'omer teilgenommen, schrieb “Haaretz“.

dpa

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