Mittlerweile gelöscht

Amazon löscht Angebote jugendgefährdender Computerspiele

Beim Internet-Händler Amazon sind nach Angaben der Wettbewerbszentrale jugendgefährdende Computerspiele angeboten worden. Amazon hat die Angebote mittlerweile gelöscht.

München -  Das Spiel „Mortal Kombat“ sei von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert worden, außerdem liege eine Beschlagnahme vor, teilte die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Amazon habe die Angebote inzwischen gelöscht. 

Außerdem wurden die Anbieter verwarnt, weil sie Spielkonsolen mit drei verschiedenen „Mortal Kombat“-Spielen angepriesen hatten. Die Wettbewerbszentrale forderte sie zudem auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Amazon teilte mit, dass das Anbieten solcher Spiele auf der Plattform verboten sei. Grundsätzlich würden indizierte Produkte umgehend entfernt und gegebenenfalls Maßnahmen gegen Verkäufer ergriffen.

Die Bundesprüfstelle zeigt Medien an, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden. Ein generelles Verbot ist mit der sogenannten Indizierung nicht verbunden. Es werde aber verhindert, dass junge Nutzer mit bestimmten Inhalten konfrontiert würden.

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Dreiste Masche: So trickst ein Student den Online-Riesen Amazon aus.

dpa

Rubriklistenbild: © AFP / LEON NEAL (Archiv)

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