Erlöse gestiegen

Alkoholfreie Getränke bringen Berentzen Umsatz

+
Frank Schübel, Aufsichtsratsmitglied der Berentzen-Gruppe AG, steht in Haselünne an einer Saftpresse. Foto: Friso Gentsch

Haselünne (dpa) - Der Durst auf alkoholfreie Getränke hat dem Getränkehersteller Berentzen im ersten Halbjahr ein Umsatzplus gebracht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Erlöse um vier Prozent auf 85,3 Millionen Euro, wie die Berentzen-Gruppe im emsländischen Haselünne mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuer (EBIT) erhöhte sich leicht auf 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). Umsatztreiber waren vor allem die alkoholfreien Getränke mit einer deutlichen Steigerung von 13,2 Prozent. Bei den Spirituosen sei der Umsatz in schwierigem Marktumfeldes mit deutschlandweit sinkenden Absätzen stabil auf Vorjahresniveau (49,2 Mio. Euro) geblieben, teilte der Konzern mit.

Das Geschäft mit Saftpressen unter anderem für die Gastronomie blieb mit einem Plus von 2,8 Prozent hinter den Erwartungen zurück. Als Grund nannte Vorstand Oliver Schwegmann Lieferengpässe bei Orangen und Unstimmigkeiten mit dem US-amerikanischen Distributionspartner.

Der Vorstand bestätigte seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr mit einem angepeilten Umsatz von 170,4 bis 179,2 Millionen Euro und einem EBIT von 11,2 bis 12,4 Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

1. Seniorenmesse in Verden

1. Seniorenmesse in Verden

Diepholzer Großmarkt am Freitag

Diepholzer Großmarkt am Freitag

Muslimische Mode bald in Frankfurt zu sehen

Muslimische Mode bald in Frankfurt zu sehen

Kinderaltstadtfest in Nienburg 

Kinderaltstadtfest in Nienburg 

Meistgelesene Artikel

Kunde nennt Verhalten von Aldi „ekelhaft“ - Discounter wehrt sich mit deutlichen Worten

Kunde nennt Verhalten von Aldi „ekelhaft“ - Discounter wehrt sich mit deutlichen Worten

"Zurück in den Laden bringen": Umweltexperte ruft zu Boykott auf, der wirklich alle betrifft

"Zurück in den Laden bringen": Umweltexperte ruft zu Boykott auf, der wirklich alle betrifft

Klimaschutz-Flop könnte Deutschland bis zu 60 Milliarden Euro kosten

Klimaschutz-Flop könnte Deutschland bis zu 60 Milliarden Euro kosten

McDonald's muss wegen Steuertricks in Luxemburg nichts nachzahlen

McDonald's muss wegen Steuertricks in Luxemburg nichts nachzahlen

Kommentare