Aer Lingus zeigt BA-Mutter erneut die kalte Schulter

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Größter Anteilseigner an Aer Lingus ist mit knapp 30 Prozent Ryanair. Foto: Aidan Crawley

London/Dublin (dpa) - Die British-Airways-Mutter IAG ist zum wiederholten Male bei der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus abgeblitzt. Ende Dezember habe sie ihr Übernahme-Angebot auf 2,40 Euro je Aktie aufgestockt, teilte die International Airlines Group (IAG) mit.

Damit wäre das Geschäft rund 1,28 Milliarden Euro Wert gewesen. Zwei Wochen zuvor hatte die in London ansässige Fluggesellschaft bereits einen Vorstoß bei den Iren gewagt, allerdings aber noch zehn Cent weniger je Anteilsschein geboten. Aer Lingus ist für IAG vor allem wegen der Start- und Landerechte am Londoner Flughafen Heathrow interessant.

Eine Übernahme der Airline ist auch wegen der komplizierten Eigentümerverhältnisse nicht einfach. Die einst staatliche Fluggesellschaft Aer Lingus gehört noch immer zu gut einem Viertel dem irischen Staat. Größter Anteilseigner ist mit knapp 30 Prozent allerdings Europas größter Billigflieger Ryanair, der mit früheren Übernahmeversuchen an den Kartellbehörden gescheitert war. Einen Minderheitsanteil hält außerdem die arabische Fluglinie Etihad, die auch größter Aktionär der deutschen Air Berlin.

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