Überflieger?

Adidas sucht neue Mitarbeiter

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Ein Linienrichter trägt schwarze Adidas Fußballschuhe.

Weniger Modell, aber mehr Mitarbeiter soll es bei dem Sportartikelhersteller Adidas in Zukunft geben. Derzeit arbeiten 61.000 Menschen für das Unternehmen. Und nun sind viele Stellen offen.

Herzogenaurach - "Aktuell haben wir weltweit 1600 offene Stellen", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted der neuen Ausgabe des Magazins "Focus". "Wir stellen momentan Personal ein, allein vergangenes Jahr waren es 6000 neue Mitarbeiter." 

Adidas hat derzeit knapp 61.000 Mitarbeiter. Rorsted betonte, durch die Neueinstellungen werde die Bedeutung der Firmenzentrale weiter zunehmen. 

Bleibt Adidas in Herzogenaurach?

"Unser Hauptquartier in Herzogenaurach ist wichtig wie nie." Aber auch in Portland in den USA oder in Shanghai würden Produkte entworfen. "Das werden unsere Kompetenzzentren sein", sagte der Adidas-Chef. Zugleich kündigte Rorsted an, das Sortiment werde weiter verkleinert. 

Bereits in den vergangenen Jahren sei die Zahl der Modelle um ein Viertel reduziert worden. Aktuell hat Adidas rund 50.000 Artikel im Sortiment. "Wir waren bisher sehr dezentral aufgestellt, mit vielen regionalen Kollektionen", sagte Rorsted. "Aber unsere Kunden haben ihr Verhalten verändert und kaufen zunehmend online ein. Deswegen ist diese Produktvielfalt nicht mehr sinnvoll."

Seit Jahren streiten Adidas und Puma um eine Schuhsohle. Vor Gericht hat Adidas im Juni einen Etappensieg eingefahren.

AFP

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