Niederländische Großbank

ABN Amro streicht weitere Jobs

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Die Niederlande hatten ABN Amro in der Finanzkrise 2008/2009 verstaatlicht und so vor dem Untergang gerettet. Foto: Obin van Lonkhuijsen/Symbolbild

Amsterdam (dpa) - Die verstaatlichte niederländische Großbank ABN Amro streicht auf ihrem Sanierungskurs noch mehr Arbeitsplätze.

Um den Anstieg der Betriebskosten zu bremsen und Mittel für Investitionen freizumachen, sollen weitere 1500 Vollzeitstellen wegfallen, kündigte das Institut bei der Vorlage seiner Quartalszahlen in Amsterdam an. Die Zahl der Beschäftigten soll nun bis Ende des Jahrzehnts auf 23 000 sinken. Im vergangenen Jahr hatte ABN Amro noch 26 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Auch die Deutsche Bank und Commerzbank haben in diesem Jahr die Streichung tausender Jobs angekündigt.

Die Niederlande hatten ABN Amro in der Finanzkrise 2008/2009 verstaatlicht und so vor dem Untergang gerettet. Erst 2015 kehrte das Geldhaus an die Börse zurück, gehört aber immer noch zu 77 Prozent dem Staat. Im dritten Quartal legte die ABN Amro einen Gewinnsprung hin. Dank gesunkener Abschreibungen auf faule Kredite und einer geringeren Steuerbelastung verdiente die Bank unter dem Strich 607 Millionen Euro und damit 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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