Aareal Bank zahlt erste Staatshilfen zurück

Wiesbaden - Die Aareal Bank beginnt mit der Rückzahlung ihrer Staatshilfen. Die erste Rate beträgt 150 Millionen Euro. Das Unternehmen trifft weiter vorsogliche Maßnahmen mit unbesicherten Anleihen.

Wie der Immobilienfinanzierer am Montag in Wiesbaden mitteilte, wird eine erste Tranche in Höhe von 150 Millionen Euro an den Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) zurückgezahlt. Die Zustimmung des SoFFin liege bereits vor. Insgesamt hatte der SoFFin die Aareal Bank im vergangenen Jahr mit einer Stillen Einlage von 525 Millionen Euro gestützt.

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

Über die Rückführung des Restbetrages werde zu gegebener Zeit entschieden, hieß es vom Unternehmen. Im Februar hatte das Institut angekündigt, die Staatshilfen spätestens ab Anfang 2011 zurückzahlen zu wollen.

Neben der Stillen Einlage hatte die Aareal Bank auch Garantien über vier Milliarden Euro zur Begebung von unbesicherten Anleihen zugestanden bekommen. Die Hälfte davon war bereits genutzt worden. Nun habe der Vorstand beschlossen, auch die übrigen zwei Milliarden Euro verwenden zu wollen. Eine Platzierung am Markt sei aber vorerst nicht geplant. Die Maßnahme habe vorsorglichen Charakter.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Meistgelesene Artikel

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Darauf müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr einstellen

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Gibt es bald „Beauty-Waggons“ in Zügen?

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

IG Metall droht Siemens mit Streik, weil tausende Jobs wegfallen

Kommentare