Superabsorber

Konzern investiert 500 Millionen in trockene Windeln

Ludwigshafen - Einen trockenen Baby-Popo lässt sich der Chemiekonzern BASF einiges kosten: rund 500 Millionen Euro investiert das Unternehmen und super-saugstarke Technologien.

Der Chemiekonzern BASF hat eine neue Technologie für trockenere Windeln gefunden. Um die Superabsorber schnell weltweit anbieten zu können, will das Unternehmen in den nächsten zwei bis drei Jahren seine Produktionsanlagen für Polymere umrüsten. Nach erfolgreichen Tests stehen dafür bis zu 500 Millionen Euro bereit, wie BASF am Mittwoch mitteilte. Superabsorber sind Polymere, die bei wenig Volumen große Mengen an Flüssigkeit speichern können. Sie sind Hauptbestandteil von Babywindeln, Inkontinenzartikeln und Produkten für Damenhygiene. Das in Laboren entwickelte Polymer mit dem Markennamen Saviva will BASF ab Ende 2016 vermarkten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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