Zweitligist wirbt vergebens um Sportdirektor

Schröder lässt die Fortuna abblitzen

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Rouven Schröder hat sich klar zu Werder Bremen positioniert.

Bremen/Düsseldorf - Er ist geholt worden, um im Auftrag und Namen von Werder Bremen die Talente und Schnäppchen zu jagen. Doch Rouven Schröder ist längst selbst ein Gejagter.

Nachdem bereits die Entscheidungsträger von Hannover 96 über seine Verpflichtung nachgedacht haben, hat sich nun auch Zweitligist Fortuna Düsseldorf an den 39-Jährigen herangepirscht. Und ist abgeblitzt. Schröder, der bei Werder gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Eichin für die Zusammenstellung des Profi-Kaders zuständig ist, sagt klipp und klar: „Ich bleibe bei Werder und gehe den Weg, den wir eingeschlagen haben, weiter.“

Über das Interesse der Fortuna hatte der „Express“ berichtet. Demnach hätte Rouven Schröder in Düsseldorf Manager werden können – und Trainer Frank Kramer wiedertreffen können. Mit ihm hatte der Ex-Profi bis zu seinem Wechsel zu Werder vor einem Jahr erfolgreich bei Zweitligist Greuther Fürth zusammengearbeitet. Doch diese Reize waren nicht groß genug, als dass Schröder in Bremen hingeworfen hätte. „Wir arbeiten bei Werder als Team sehr gut zusammen – das möchte ich fortsetzen“, so Schröder. Seine Botschaft: „Volle Kraft voraus.“ Mit Werder. Nicht mit Fortuna Düsseldorf.

Gespräche mit den Rheinländern hat es offenbar aber gegeben. Schröder, der bei Werder bis 2017 gebunden ist, hatte sich darüber auch mit seinem Vorgesetzten Eichin auseinandergesetzt. Heraus kam die „gemeinschaftliche Entscheidung“ (Schröder), dass er bleibt. Was auch heißen kann, dass Eichin seinen Sportdirektor schlicht nicht gehen ließ. Weil Frank Baumann, der auf einer Hierarchiestufe mit Schröder steht, den Club in diesen Tagen verlässt, wäre die personelle Zäsur bei einem Weggang des zweiten Sportdirektors zu groß gewesen. Entsprechend fiel Eichins Reaktion auf die erfolgreiche Abwehr des Fortuna-Vorstoßes aus: „Ich bin froh, dass sich Rouven so entschieden hat und dass wir in dieser Konstellation weitermachen können.“

csa

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