Nach der Nullnummer beim Tabellen-16. attestieren Schaaf und Allofs der Mannschaft eine gute Leistung

Zwei Männer, eine exklusive Meinung

Claudio Pizarro hatte Recht: Es war mitunter zum Haare raufen. ·

Werder-Bremen - K’LAUTERN/BREMEN · Den torlosen Rückrundenauftakt beim 1. FC Kaiserslautern richtig zu bewerten, ist eine knifflige Sache. Werder hatte kein Tor kassiert – das ist nach zuvor 14 Gegentreffern in drei Auswärtsspielen schon mal eine Erwähnung wert. Aber bitte: Kein zu lauter Applaus, denn Lautern trifft sowieso nur höchst selten. Mit 13 Saisontoren sind die Pfälzer das offensivschwächste Team der Liga.

Warum das so ist, zeigte der Samstag. Die Pfälzer ließen sieben teils hochkarätige Chancen aus. Doch das ignorierten Trainer Thomas Schaaf und Sportdirektor Klaus Allofs geflissentlich. Sie lobten etwas zu nachdrücklich Einsatz, Disziplin, Kampfgeist und Defensivverhalten der gesamten Mannschaft – so, als wollten sie die speziellen Auswärtsschwächen der Hinrunde weg- und in der Vorbereitung gemachte Fortschritte herbeireden.

Nullnummer in Kaiserslautern

Werder Bremen spielt 0:0 in Kaiserslautern

„Insgesamt standen wir gut und haben ein gutes Spiel gemacht“, urteilte Schaaf. „Ich hatte nie das Gefühl, dass uns Lautern vor riesengroße Probleme stellen könnte, dass sie ein Tor machen würden“, meinte Allofs. Doch diese Meinungen hatten beide angesichts dessen, was sich zuvor auf dem holprigen Rasen des Fritz-Walter-Stadions zugetragen hatte, weitgehend exklusiv.

Die Noten der Spieler

Die Noten: Kaiserslautern - Werder Bremen

Uneingeschränkte Zustimmung verdient dagegen Allofs’ Feststellung, dass „wir uns im nächsten Spiel gegen Leverkusen steigern müssen“. Vor allem spielerisch, denn das war auf dem Betzenberg mehr als dürftig. Das Mittelfeld mit Mehmet Ekici, Bundesliga-Debütant Tom Trybull und dem fahrigen Aleksandar Ignjovski funktionierte nach vorne überhaupt nicht. „Ohne den letzten Kick“ habe die Mannschaft offensiv agiert, meinte Allofs. Harmlos könnte man es auch nennen. „Klarer spielen, mehr Tempo“, forderte Schaaf: „Dann kann auch mehr herauskommen.“ Mehr als eine Nullnummer beim Tabellen-16.. Mehr als nur der eine Punkt, der zwar dafür sorgt, dass der Abstand auf die nicht-europäischen Plätze stabil bleibt. Die Champions League rückt jedoch in immer weitere Ferne. · csa

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