Georgios Galitsios und Radek Petr im Test

Zwei Gäste, die die Phantasie anregen

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Im Probetraining: Verteidiger Georgios Galitsios

Bremen - Holt Werder noch einen Rechtsverteidiger? Seit gestern befindet sich der Grieche Georgios Galitsios gemeinsam mit dem tschechischen Torhüter Radek Petr in Bremen im Probetraining.

Galitsios (25) ist derzeit vereinslos, nachdem sein Vertrag bei Olympiakos Piräus im Sommer aufgelöst worden war. Heißt: Werder könnte ihn sofort verpflichten. Wenn Werder wollte. Doch soweit ist es noch nicht. Zwar sagt Geschäftsführer Klaus Allofs, dass schon im Sommer Interesse an Galitsios bestanden hätte („Wir hatten ihn im Auge“), doch Trainer Thomas Schaaf will erstmal weitere Eindrücke sammeln, bevor er über eine mögliche Verpflichtung des Griechen nachdenkt: „Wir wollen ein paar Dinge überprüfen und Eindrücke gewinnen, danach sehen wir weiter.“

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Wahrscheinlich wird Galitsios am Freitag im Testspiel beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig (18.00 Uhr) zum Einsatz kommen. Für den Fast-Nationalspieler (zwei Berufungen, kein Einsatz) wäre es die Chance, sich zu empfehlen. Und natürlich ist er nach Bremen gekommen, um in Werder einen neuen Arbeitgeber zu finden, nachdem in Piräus Differenzen mit dem Trainer zur Vertragsauflösung geführt hatten. „Ich bin optimistisch, dass es klappt. Ich will hier gut trainieren“, sagte Galitsios, der Werder im Juli schon einmal ganz nahe war. Beim Testspiel in Meppen gegen Olympiakos Piräus stand er 29 Minuten auf dem Platz.

Torhüter Radek Petr

Sollte er in Bremen unterkommen, würde er in Konkurrenz zu seinem Landsmann Sokratis treten – oder aber dessen Versetzung von der rechten Seite ins Zentrum der Viererkette ermöglichen. Letzteres könnte der Hintersinn des Bremer Interesses an Galitsios sein. Dass auch der Tscheche Radek Petr getestet wird, regt zu Phantasien in Sachen Torhüter an. Die Verträge von Tim Wiese und Christian Vander laufen am Saisonende aus, Sebastian Mielitz steht als Erbe der „1“ parat. Hinter oder neben ihm könnte neues Personal benötigt werden – spätestens im Sommer. Vielleicht aber auch schon zur Rückrunde, falls Werder – wie von Geschäftsführer Klaus Filbry angedeutet (siehe Text ganz links) – in der Winterpause Geld einnehmen will. Mit Spielern, die ein halbes Jahr später ablösefrei wären. Mit Spielern wie Wiese eben.

Petr gehört zum Kreis der potenziellen Nachrücker. Aktuell steht der 24-Jährige in Belgien bei AS Eupen, Spitzenreiter der zweiten Liga, unter Vertrag – und das nach eigenen Angaben noch bis 2013. Bei Werder wird er noch bis morgen getestet, ein Einsatz in Braunschweig ist nicht geplant. · csa

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