Zusammen sind wir stark

Sebastian Boenisch kam als Erster der Werder-Radtour ins Ziel, dicht gefolgt von Trainer Thomas Schaaf.

Bremen (kni) - Ein Familienausflug war’s gewiss nicht, aber die 90-minütige Radtour der Werder-Profis passte gestern sehr schön ins Bild.

Denn die Ausfahrt der kompletten Mannschaft inklusive Trainer demonstrierte durchaus das neue Wir-Gefühl, das beim hart erkämpften 1:1 gegen den FC Bayern München entstanden ist. „Die Mannschaft hat dort als Einheit funktioniert“, stellte Coach Thomas Schaaf gestern noch einmal zufrieden fest: „Jeder ist auch für den anderen gelaufen, hat für ihn mitgearbeitet. Das ist immer die Basis.“

So soll es nun weitergehen – erst am Donnerstag im Play-off-Hinspiel zur Europa League gegen FK Aktobe (21.00 Uhr/ZDF live) und dann am Sonntag im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (17.30 Uhr/Sky live). Dabei schließt Schaaf einen neuerlichen Taktikwechsel nicht aus. „In Deutschland muss alles immer einen festen Begriff haben. Nach dem Motto: Immer um 12 Uhr mittags steht das Essen auf dem Tisch“, ereiferte sich Schaaf beim Thema Taktik und fügte erklärend an: „Es darf nichts statisch sein, denn das wäre Stillstand.“ Das System mit Aaron Hunt als hängender Spitze und nur einem Stürmer (Boubacar Sanogo) sei für Bayern optimal gewesen, muss es aber nicht auch für Aktobe sein, berichtete Schaaf.

Das dürfte Hugo Almeida hoffen lassen. Der Stürmer hatte in München überraschend nur auf der Bank gesessen. Wegen Problemen am rechten Fuß, merkte der Portugiese später an. Doch Schaaf klärte gestern auf: „Ich hatte eine andere taktische Ausrichtung vorgesehen und wollte mit Aaron Hunt einen ballsicheren Spieler haben, der auch mal in die Gasse gehen kann. Das hat er sehr gut gemacht.“

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