Mikael Silvestre spricht über seine erste Woche in Bremen / Stadtbummel und Deutschunterricht

„Zum Bayern-Spiel bin ich topfit“

Ein gewohntes Bild in den letzten Tagen: Mikael Silvestre gibt auf dem Trainingsplatz richtig Gas.

Bremen - Von Arne Flügge · Mikael Silvestre hatte es gestern Abend sehr eilig. Ein wichtiger Termin stand für Werder Bremens neuen Abwehrspieler an: die erste Deutschstunde. „Die will ich natürlich nicht verpassen“, schmunzelte der 33-Jährige. Dennoch nahm sich der Franzose noch die Zeit für ein Interview, um über seine erste Woche bei Werder und seine Eindrücke zu sprechen.

?Mikael Silvestre, wie ist es bisher gelaufen?

!Super. Ich fühle mich sehr gut. Ich bin in eine tolle Mannschaft gekommen, die neue Spieler sehr gut aufnimmt. Ich finde mich schon gut zurecht. Alle sind sehr nett zu mir.

?In Frankreich hatten Sie sich mit anderen arbeitslosen Profis fit gehalten. Doch in einer Mannschaft wie Werder zu trainieren, ist doch etwas anderes. Haben Sie Ihren Rhythmus schon gefunden?

!Ich muss schon sagen: Die letzte Woche hatte es in sich. Ich habe viel getan, zweimal pro Tag mit Wesley hart trainiert. Auch am Samstag standen wir noch auf dem Platz.

?Werden bis zum Spiel am Samstag gegen Bayern München den Rückstand aufgeholt haben?

!Ich denke, ich bin nicht mehr weit davon entfernt, topfit zu sein. Natürlich brauche ich noch Praxis, aber die hole ich mir in den Spielen. Dafür bin ich erfahren genug. Ich habe ja auch noch fünf Tage Zeit, weiter an mir zu arbeiten. Bis zum Bayern-Spiel werde ich in Topform sein.

?Blieb bei so viel Training überhaupt noch Zeit, sich Bremen anzuschauen?

!Die Zeit habe ich mir genommen. Ich habe mit meiner Familie an einer Führung durch die Innenstadt von Bremen teilgenommen und schon einiges von der Geschichte der Stadt gelernt.

Das Training am Montag

?Was hat Ihnen an Bremen besonders gefallen?

!Das Schnoor-Viertel, natürlich auch die Bremer Stadtmusikanten. Die sind lustig. Am besten hat mir aber das Glockenspiel in der Böttcherstraße gefallen. Das war sehr reizvoll.

?Wohnen Sie noch mit Ihrer Familie im Hotel, oder haben Sie schon ein Haus gefunden?

!Nein, wir leben noch im Hotel. Aber ich hoffe, dass wir bald ein Haus finden, um heimisch zu werden. Meine Familie fühlt sich schon sehr wohl in Bremen. Wichtig ist, dass meine Kinder seit vergangenem Donnerstag schon in der internationalen Schule sind und beim Lernen nichts verpassen.

?Auch Sie lernen jetzt fleißig deutsch, wie Sie sagen.

!Ja, es ist mir wichtig, die Sprache des Landes zu können, in dem ich lebe. Als ich damals von Inter Mailand zu Manchester United gegangen bin, habe ich innerhalb von sechs Monaten englisch gelernt. Deutsch will ich aber noch viel schneller lernen.

?Was macht Sie da so zuversichtlich?

!Ich hatte in der Schule deutsch als erste Fremdsprache. Von daher kann ich es ein bisschen. Ich verstehe noch ganz gut deutsch. Das Sprechen muss ich aber erstmal wieder lernen. Kein Wunder, meine Schulzeit ist ja auch schon eine ganze Weile her.

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