Zukunft von Prödl und Junuzovic bleibt unklar

Abstiegskampf statt Vertragsgespräche

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Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic

Bremen - Verlängern sie ihre auslaufenden Verträge – oder verlassen sie Werder im Sommer ablösefrei? Die Zukunft der beiden Österreicher Zlatko Junuzovic (27) und Sebastian Prödl (27) ist noch immer ungeklärt – und das wird auch erstmal so bleiben.

„Wir haben die Sache vorerst auf Eis gelegt, weil wir momentan andere Dinge zu tun haben. Wir sind auf dem 18. Tabellenplatz, wollen den Anschluss halten und in ruhigeres Fahrwasser. Das hat Priorität“, sagt Sportchef Thomas Eichin. Prödl sieht es ähnlich. „Jetzt zählt der Abstiegskampf. Wir haben abgemacht, im Winter wieder zu reden“, sagte der 27-Jährige im NDR-Sportclub.

Die weiteren Gespräche in die Spielpause im Dezember/Januar zu verlagern, hatten Junuzovic und er sowieso genau so geplant. Eichin dagegen wollte eigentlich nicht so lange warten und deutlich eher Bescheid wissen. Wegen der Turbulenzen mit sportlicher Misere und Trainerwechsel denkt der 48-Jährige nun um. An den Angeboten, die er Abwehrchef Prödl und Mittelfeldmann Junuzovic bereits vorgelegt hat, will Eichin aber nichts mehr ändern – finanziell wird nicht nachgebessert.

Nach dem Stuttgart-Spiel am Samstag geht es für die Österreicher erst mal wieder auf Reisen. Nationaltrainer Marcel Koller hat Prödl und Junuzovic gestern in den Kader für die Länderspiele gegen Russland (15. November/EM-Qualifikation) und Brasilien (18. November/Test) berufen.

mr

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