Kapitän überragt auch gegen Mainz

Kruse-Zukunft: Kohfeldt zuversichtlich, Harnik nicht so ganz

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Zwei Tore, eine Vorlage: Max Kruse war gegen Mainz 05 mal wieder der beste Mann auf dem Platz.

Bremen - Er war mal wieder der beste Mann: Max Kruse. In diesem Jahr ist er offenbar nicht zu stoppen. Mit zwei Toren und einem Assist führte der Kapitän den SV Werder zum 3:1-Heimsieg gegen Mainz und damit auf Platz sechs der Bundesliga.

Nebenbei steigerte er seine eigene Erfolgsquote auf zehn Scorerpunkte in den vergangenen fünf Partien (sechs Tore, vier Assists) – das macht ihn natürlich auch für andere Clubs immer interessanter. Angeblich sollen Inter Mailand und Tottenham Hotspur bereits ein Auge auf den 31-Jährigen geworfen haben, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Werder-Coach Florian Kohfeldt macht sich aber keine Sorgen, er rechnet mit einem Verbleib seines Spielmachers – nur ein Club, so sagte er nach dem Spiel, könne Werder da in die Quere kommen: der FC Barcelona.

„Wenn Barcelona anruft, dann gratuliere ich Max und wünsche ihm viel Glück in Spanien. Wenn es aber nicht Barcelona ist, dann haben wir sehr, sehr viele Argumente, dass Max bei uns bleibt“, meinte ein natürlich bestens aufgelegter Kohfeldt nach dem Sieg gegen Mainz. Dann hielt er kurz inne – und fügte noch lachend an: „Nicht, dass Barca jetzt echt anruft.“

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Harnik hat Zweifel, dass Kruse bleibt

Denn Kruse soll auf jeden Fall bei Werder bleiben. Doch bislang gab es noch keine Vertragsverlängerung. Sein Mitspieler und Kumpel Martin Harnik äußerte am Samstag auch mehr Zweifel als Kohfeldt, dass es dazu am Ende kommen wird. „Bei seiner derzeitigen Form wird es brutal schwer, Max zu halten. Ich denke schon, dass er das eine oder andere interessante Angebot bekommen wird. Was man so hört und liest, ist da ja auch der eine oder andere Champions-League-Club im Gespräch“, sagte der Stürmer, verwies aber auch auf die Bremer Reize: „Die Liste der Gründe, bei Werder zu bleiben, ist lang.“

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Für Kruse zählt angeblich vor allem eins: die Teilnahme am internationalen Wettbewerb. Er möchte unbedingt noch einmal die europäische Bühne betreten. Kohfeldt weiß das. Er kenne die Planungen seiner Spieler, behauptete der Coach: „Jeder Spieler weiß, woran er bei mir ist. Und ich weiß bei jedem Spieler, woran ich bin. Würde sich an dieser Situation etwas verändern und Max zu mir kommen, dann würde ich mit ihm darüber reden.“ Doch Kohfeldt ist guter Dinge, dass es dieses Gespräch nicht geben wird. Und im Moment sieht es ohnehin danach aus, dass Kruse Werder nach Europa schießt. Dann wäre ein Wechsel wohl ausgeschlossen. Es sei denn, der FC Barcelona ruft an...

Quelle: DeichStube

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