„Wir haben uns die Meinung gesagt“

Zoff zwischen Mertesacker und Ballack

Werder-Verteidiger Per Mertesacker (li.) wurde von Michael Ballack kräftig zusammengestaucht.

Bremen - Von Arne Flügge. Hoppla, da musste Per Mertesacker kräftig einstecken: Im WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft wurde der Werder-Verteidiger von Kapitän Michael Ballack regelrecht zusammengestaucht.

Doch der Zoff zwischen Ballack und „Merte“ hat sich inzwischen wieder gelegt. „Wir haben nach dem Spiel über einzelne Szenen gesprochen. Ich habe ihm gesagt, was mir nicht gepasst hat, und er hat mir gesagt, was ihm nicht gepasst hat“, meinte Mertesacker gestern.

Was war eigentlich passiert? In der 60. Minute im Spiel gegen Aserbaidschan sprang Mertesacker zum Kopfball hoch, doch der Ball landete bei einem Gegenspieler. Ballack konnte die Situation nur durch ein Foul bereinigen und war entsprechend angefressen. Nach Ballacks Meinung hätte Mertesacker den Ball vorher zu Torwart Rene Adler durchlassen müssen. „Merte“ hatte das offenbar anders gesehen – und so geigten sich beide Spieler auf dem Feld und hinterher die Meinung. Inhalt: streng vertraulich.

„Wenn Fehler passieren, muss man die auf dem Platz auch ansprechen. Das gehört aber nicht in die Öffentlichkeit“, sagte Ballack später. Auch Mertesacker wollte nicht preisgeben, was sich die beiden Nationalspieler unter vier Augen an die Köpfe geworfen hatten „Da gibt’s von mir nichts zu hören“, erklärte der 24-Jährige, „aber es ist doch gut, dass wir uns auf dem Platz kritisch beäugen und dann die Dinge auch offen ansprechen.“

Dass der 32-jährige Ballack auf dem Feld gerne mal laut wird, dafür hat Mertesacker sogar Verständnis: „Es ist doch klar, dass er die Mannschaft als Kapitän immer nach vorn bringen will. Er steht ganz oben, und wenn’s dann mal nicht läuft, bekommt er auch als Erster die Kritiken ab.“

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