Almeida will über Vertragsverlängerung nicht sprechen

Zögerlicher Torgarant

Typischer Torjubel: Hugo Almeida.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Wenn Hugo Almeida trifft, formt er sofort beide Daumen und Zeigefinger zu einem Herzen, dann küsst er das Tattoo unter der Innenfläche seiner rechten Hand – ein Liebesgruß an seine Frau Andreia sowie die beiden Töchter Mariana und Matilde.

Zuletzt konnten sich die drei Damen auch nicht beklagen. Vier Tore erzielte ihr Familienoberhaupt in den vergangenen drei Bundesligaspielen und schoss sich damit nicht nur in die Herzen seiner Lieben und den Fans – Almeida zeichnet auch dafür verantwortlich, dass sich sein Club Werder Bremen so langsam aus dem Bundesliga-Keller herausgearbeitet hat.

„Über jedes Tor, das ich schieße, bin ich glücklich. Ist es das entscheidende, umso besser“, sagte der 25-jährige Publikumsliebling nach seinem 2:1-Siegtreffer am Samstag gegen Freiburg. Jedes Tor macht ihn natürlich auch für andere Clubs interessanter und im Zuge einer Vertragsverlängerung bei Werder auch teurer. Der Kontrakt von Almeida läuft im kommenden Sommer aus. Intensive Gespräche über eine Verlängerung hat es bislang noch nicht gegeben. Und es ist auch fraglich, ob der bullige Stürmer, seit 2005 an der Weser, überhaupt bereit ist, noch einmal bei Werder zu unterschreiben. Zwar beteuert Almeida stets, dass er sich in Bremen wohlfühlt. Doch es scheint, als würde ihm der bedingungslose Rückhalt, das absolute Vertrauen fehlen, das er sich wünscht. Zumindest hat der Portugiese das schon häufiger anklingen lassen. Der Angreifer wünscht sich mehr Wertschätzung. Daher will Almeida über eine Vertragsverlängerung derzeit auch nicht sprechen. „Für mich ist im Moment nur wichtig, dass ich spiele und Tore schieße“, sagt er.

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