Für Junuzovic ist der Weg frei

Bremen - Von der Transferliste direkt in die Startelf – dass so ein Blitz-Debüt erfolgreich verlaufen kann, hat Francois Affolter am vergangenen Samstag bewiesen. Nach nur zwei Tagen im neuen Team spielte er gegen Bayer Leverkusen – und tat es so überzeugend, dass er sich schnell Akzeptanz bei Kollegen und Fans verschaffte.

Zlatko Junuzovic will ihm am Sonntag dieses Kunststück nachmachen. Wenn um 15.30 Uhr in Freiburg der Anpfiff ertönt, wird der am Montag verpflichtete Österreicher aller Voraussicht nach zur Mittelfeldraute der Anfangself gehören.

Wieso auch nicht, fragt sich Clemens Fritz. Er hat sich sein Urteil über den Österreicher schon gebildet – ohne Spiel, einfach nur im Training. „Ein sehr guter Fußballer“, sagt der Kapitän über Junuzovic und lobt vor allem dessen Integrationswillen: „Er geht die Sache richtig an, fragt viel und setzt um, was man ihm an Tipps gibt..“

Fritz ist dabei einer, der Junuzovic sagt, wo‘s langgeht. Nicht nur in seiner Eigenschaft als Kapitän, sondern auch in der Rolle als Rechtsverteidiger und somit direkter Hintermann. Denn Chefcoach Thomas Schaaf plant – so die Eindrücke aus den Trainingseinheiten der vergangenen beiden Tage –, Junuzovic im rechten Mittelfeld einzusetzen. Zentral offensiv bleibt folglich Mehmet Ekici.

Für Junuzovic ist die Position einigermaßen neu. Bei Austria Wien war er entweder der Spielmacher oder agierte links. Der Seitenwechsel sei aber „kein Problem“, behauptet „Zladdy“ vor seinem Debüt, für das gewissermaßen Philipp Bargfrede den Weg frei gemacht hat. Weil er beim 1:1 gegen Leverkusen seine fünfte Gelbe Karte kassierte und nun gesperrt ist. Seine Vertretung wird Aleksandar Ignjovski, dessen Position wiederum Junuzovic übernimmt. Glückliche Umstände für den Neuen. csa

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