Der Braunschweig-Besieger braucht einen Schuhwechsel

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Wieder am Ball, aber mit anderen Schuhen: Zlatko Junuzovic.

Bremen - Zlatko Junuzovic lacht und versichert: „Ich stehe immer noch mit rechts auf.“ Ansonsten wird der rechte Fuß aber so sehr geschont und gepflegt, wie es nur geht. Denn der Werder-Profi will endlich schmerzfrei spielen. Am besten schon am Sonntag, schließlich ist Junuzovic der Braunschweig-Besieger.

 Der Österreicher hatte im August beim Bundesliga-Auftakt den 1:0-Siegtreffer gegen den Aufsteiger erzielt. Jetzt kommt die Eintracht ins Weserstadion – und wieder heißt es: Werder muss gewinnen, um erst gar nicht in Abstiegsgefahr zu geraten.

„Das war schon ein schönes Gefühl nach dem Tor“, erinnert sich Junuzovic zwar gerne zurück, aber er ist kein eigensinniger Torjäger, sondern ein fleißiger Mannschaftsspieler und sagt deshalb auch: „Es geht nicht um mich, es geht darum, dass wir punkten. Und wir müssen diese drei Punkte holen!“

Klare Ansage vom 26-Jährigen, der wegen eines Haarrisses im Fußwurzelknochen fast zehn Wochen pausiert hat. Am Montag kehrte er in den Kreis der Kollegen zurück und unterstreicht: „Wenn ich im Mannschaftstraining bin, bin ich auch fürs Spiel bereit.“

Junuzovic will spielen. Dafür hat er in der Reha hart gearbeitet, dafür umsorgt er seinen empfindlichen rechten Fuß. Vor jedem Training macht Junuzovic Stabilisationsübungen. Außerdem lässt er sich ausgiebig von den Physiotherapeuten behandeln, „und ich schaue, dass ich eine gute Regeneration habe“. Der Fuß bekommt seine Pausen – und nicht nur das. Junuzovic hat sich einen Modellwechsel an seinen wichtigsten Arbeitsgeräten verordnet. Sein altbewährter Schuh („Der ist so dünn wie eine Socke“) wurde entsorgt. „Der neue ist stabiler, kräftiger und schwerer“, erklärt Junuzovic. Schwerer? Ist das für so einen lauffreudigen Spieler wie Junuzovic nicht ein Nachteil? „Ich hoffe nicht“, sagt der Österreicher und fügt noch grinsend an: „Der neue Schuh ist ja kein Kilo schwerer, das sind doch nur ein paar Gramm. Bis jetzt läuft es ganz gut.“

Aber eine gewisse Vorsicht spielt ab sofort auch mit. Mit Schmerzen – wie in der Hinrunde – will er nicht mehr auflaufen. „Ich bin klüger geworden“, sagt Junuzovic: „Ich weiß, was ich machen muss. Der Fuß wird von mir jetzt besonders gut behandelt.“ n kni

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