Zillertal als neues Ziel für das Comeback

Philipp Bargfrede braucht noch Zeit

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Philipp Bargfrede

Bremen - Wenn die Kollegen heute ins Reich der Mitte aufbrechen, steht Philipp Bargfrede vermutlich gerade in Bremen auf dem Laufband. Der Mittelfeldmann ist noch nicht wieder einsatzfähig und verpasst Werders China-Reise. „Schade, das wird bestimmt interessant. Aber für mich ist wichtig, dass ich schnell fit werde“, sagt der 25-Jährige, der in dieser Woche mit Physiotherapeut Sven Plagge an seinem Comeback arbeiten wird. „Ich hoffe, dass ich im Trainingslager im Zillertal (ab 19. Juli, Anm. d. Red.) wieder richtig dabei bin. Das ist jetzt mein Ziel“, erklärt Bargfrede.

In der „Nachspielzeit“ der vergangenen Saison hatte er sich entschieden, sein linkes Knie, das immer wieder leichte Probleme bereitete, durchchecken zu lassen. Die Folge: Bargfrede unterzog sich in Augsburg bei Kniespezialist Ulrich Boenisch einer Meniskus-OP – es war seine insgesamt sechste. Dabei wurden unter anderem freie Gelenkkörper entfernt. Anschließend war er noch recht zuversichtlich, beim Vorbereitungsstart voll mitmischen zu können. Doch das schaffte er nicht, beim Auftakt am vergangenen Donnerstag fehlte Bargfrede ebenso wie in den Tagen danach. „Es braucht eben noch etwas Zeit“, sagt er nun.

Heute will der defensive Mittelfeldspieler, der in den ersten zwei Wochen nach der OP an Krücken ging und bislang nur ein bisschen Fahrradfahren konnte, das Lauftraining aufnehmen. „Ich hoffe, dass ich die Belastung dann immer mehr steigern kann und ein gutes Stück weiter bin, wenn die Mannschaft aus China zurückkehrt.“ Sein Knie fühle sich „ganz gut an, ich habe keine Probleme“, betont Bargfrede. Dass die Vorbereitung auf die Saison diesmal ziemlich lang ist, kommt ihm entgegen: „Das ist gut für mich.“

mr

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